Archiv

Schlagwort-Archive: iphone mängel macken die wahrheit tipps

Ich nicht.
Alle blicken mich verwundert an, wenn ich sage: „Es ist – gemessen an den Erwartungen – das schlechteste Telefon, das ich je benutzen durfte.“

Warum niemand darüber spricht?
Kein Apple-User spricht darüber, daß seine Workstation alle paar Stunden abstürzt oder sich fest fährt. Niemand gibt gerne zu, daß man soviel Geld für eine Kiste ausgegeben hat, die unzuverlässig läuft, für die es kaum Software gibt und wenn, dann nur für Reiche; ein Gerät, das lediglich gut aussieht und bei allen Nachahmern dieser Welt zu werbedefinierten Neidattacken führt.

Für alle, die bis heute glauben, das Eifon sei ein Objekt der Begierde, schreibe ich hier einige Macken nieder, die mir regelmäßig auffallen und mich inzwischen echt wütend machen. Ich will nicht übers Eifon herziehen, ich will nur das sagen, was endlich gesagt werden muß!

(hier gehts ums eifon3)

1. das dritte ausführliche Telefonat des Tages darf nicht sonderlich lang sein, da sonst der Akku abraucht – oder anders: wer gegen 8 Uhr mit dem Telefonieren beginnt, ist schon gegen 10 Uhr aufgeschmissen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Die eingebaute navigationsgerätähnliche Ortungsapp ist zwar ganz nützlich, nur wird das Telefon eine 6stündige Autofahrt nicht „überleben“; die Navigation nützt also beim Zieleinlauf (da, wo es meist am wichtigsten ist) schlichtweg gar nichts.

2. beim Synchronisieren mit dem Notebook werden Adreßbucheinträge doppelt und dreifach angelegt. Wenn ich also schnell mit einer Hand (also mit dem Daumen) einen Eintrag suche und ihn anklicke, um zu telefonieren, steht dort meist nur eine Emailadresse.

3. die Bedienung eines Touchscreens mit einer Hand, also mit dem Daumen, ist Extremsport und nebenbei, während des Gehens oder Fahrens, quasi unmöglich. SMS mit dem Daumen blind schreiben, ist Vergangenheit.

4. schlechte Sprachqualität. Oft klagen Gesprächspartner, daß sie mich schlecht verstehen. Auch der Lautsprecher ist nicht sehr laut, selbst wenn man ihn laut stellt.

5. Eifon mit Telekomnetz = viel „kein Netz“.

6. es kann kein Flash. Gerade für Medienmenschen ist das Eifon die völlig falsche Wahl, denn die meisten Multimediainhalte im Internet kann das Gerät gar nicht anzeigen. Das Paradoxon: gerade Medienmenschen rennen mit dem Eifon rum!

7. der „Lautlos“-Schalter ist so angebracht, daß er oft unbeabsichtigt betätigt wird. Der Eifon-User verpaßt eine Menge Telefonate.

8. Wer das Suchfenster im Kontakte-Ordner aufrufen will, der muß eine Weile üben oder seine Finger dünner machen.

9. es gibt eine Menge genialer Anwendungen, Apps genannt. Allerdings die Mehrzahl gegen Aufpreis. Man kann es auch so sagen: wer ein Eifon kauft, der kauft ein nacktes, schlechtes Telefon. Zugegeben: mit ein paar Spielereien, damit man nicht sofort merkt, daß man verarscht worden ist.

%d Bloggern gefällt das: