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liebe

Ja, so klingt es. Schreibt sich vielleicht anders. Ismir egal.
Es ist eine Entscheidung gefallen. Sie lautet: Tschüß.
Damals, 1999, gehörte ich zu den ersten, die ihre Gedanken ins Internet hinausposaunten. Damals noch ohne wordpress und so. Damals fragte man mich, warum ich im Internet solche Sachen schreiben würde. Also wirklich ernsthaft. Ernsthaft wurde ich das gefragt. Ich sagte, ich habe ein paar Freunde, die sich über dieses Mittel informieren. Ich wurde angeschaut wie ein seltsames Tier. (Danke Bernd Begemann für dieses Bild).

Ich habe der Welt erklärt, wie sie zu sein hat. Nach meinem Abbild. Sie hat sich dafür nicht interessiert. Sie ist eine hässliche geblieben. Es hat mich viel Zeit und Lust und Leid gekostet, ihr die Welt zu erklären. Sie will es nicht wissen.

So verbleibe ich nun mit den besten Wünschen.
Wem weiterhin nach meinen Gedanken gelüstet, der halte Augen und Ohren offen. Ich finde ein anderes Medium.

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Liebe ist!

 

Was für eine Kuh

mit einem grellen Lachen

Die Wut der Weide

doch nur Trauer

Der Atem

wie von einem Drachen:

Ein Morgenrot aus seinem Schlund

die Glutwand –

eine Mauer!

Was nützt die Liebe im Gedärm

dort sorgt sie nur für Unbehagen

es ist

– wie soll ich es erklär’n –

ein Furz nur im Speisewagen.

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