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jaaaaa!

Das gehörte zu seinen Lieblingswörtern. Und es war vielleicht das Wort, das von 200% der Deutschen nicht verstanden wurde. Man konnte es ja auch kaum richtig lesen, meinte er jedenfalls. Alfred Bernaise. Also „Lieblingswort“ war vielleicht das falsche Wort. Vielmehr war es das Wort, das ihn immer wieder beschäftigte. Immer wieder sah er im Duden nach, mit welcher Bedeutung dieses Wort auf der Welt herumlief. Ja, es bedeutete nichts anderes als dass der Stoff, der mit diesem Wort attributiert worden war, von lästigem Eisen befreit worden ist. Also nicht enteist. Er war auch nicht eisenentfernend. Nein. Er wurde von Eisen befreit. Von Eisen befreit sind Strom und Bäche. Der Kalauer war zwingend an dieser Stelle.
Die Frage, mit der Alfred Bernaise an diesem Tauwettertage zum Briefkasten schlenderte, war zunächst angeregt als eine Frage um den Themenkomplex des Enteisungsprozesses der alten Milch, die er vor einer Woche für die Katze rausgestellt hatte und die zu leckerem Milcheis erstarrt war, was die Katze aber nicht mochte. Es war für Alfred eine höchst unwichtige und doch bedeutende Feststellung, dass die Katze kein Milcheis mochte. Denn erstens kam es selten vor, dass etwas Milcheis dem menschlichen Verzehr in diesem Hause entkam und somit für die Speisung von Flora und Fauna zur Debatte stand. Und zweitens stellte Herr Bernaise nur äußerst selten etwas Milch vor die Tür zu einer Zeit, in der es möglicherweise frieren konnte.
Nun taute es. Und aus der Milch war ein wässriges Gemisch geworden, das nun einem Rest-Omelett weichen durfte. Da im Hause Bernaise nur mit Natur gebraten, gebacken und gesotten wurde, konnte dieses Rührei der Katze ein Schmaus sein. Immerhin aßen Katzen Vögel. Dann würden sie ja wohl auch Eier essen. Aber gebratene Eier? Mit Speck?
Wie so oft an eisigen und langsam enteisigenden Tagen saß die Katze. Also, richtig musste es heißen: der Katze, denn sie war ein Er und hieß Wassil Wassilitsch, ganz genau wie der Hund aus dem Film aus den Gorki-Studios…, also der Wassil saß an der Küchentür und lauschte. Was genau er erlauschte, war nicht erkennbar. Aber vielleicht ging es um die Wärme, die aus den mikroskopisch kleinen Spalten zwischen Tür und Rahmen auf die Reise ins Kühle ging. Auf dem Weg zur Entwärmung stellte – also setzte – sich nun der Katze in den selbigen (Weg) und lauschte. Alfred Bernaise öffnete die Tür, um den Katze hereinzubitten, doch der lief lieber auf Abstand. Schön, dachte Alfred, soviel Respekt von einem Tier! Alfred kannte ein oder zwei Menschen, die sich auf sehr unschöne Art impertinent gerierten und freute sich seit der Kenntnis dieser Personen immer wie ein Keks, wenn sein Gegenüber Respekt zollte. Das war die Mehrheit und deshalb dafür verantwortlich, dass Herr Bernaise sich so oft freute. Bernaise war sich sicher, dass jeder, der Impertinenz kennenlernen gemusst hatte, ab diesem Moment das Gegenteil dieser Unart immer applaudieren würde.
Wenn nun, – so dachte Alfred auf dem Weg zum Briefkasten, wenn ich nun diesen üblen Mitmenschen Respekt beibringen sollte, wären diese Menschen dann entimpertinentt?
Im Briefkasten fand sich nur die Tageszeitung. Und es taute. Der Katze aß das Omelett nicht auf, genau wie Alfred, und im Radio lief ein Othello, der nicht schwarz angemalt werden durfte. Alfred fragte sich, ob Nietzsche das mit seiner „Umwertung aller Werte“ gemeint hatte.
Aber Alfred Bernaise fand, dass das im Radio egal war. Das konnte auch 100 Jahre nach seiner Erfindung immer noch nichts anderes als Töne abspielen. Das Telefon hatte sich da ganz anders entwickelt! Bernaise bedankte sich immer wieder bei Gott dafür, dass das Telefon zu seiner Zeit fast alles konnte außer kochen und laufen. Auch wenn das Internet daran Schuld trug. Es trug ja auch Schuld daran, dass – wie Alfred sich auszudrücken pflegte – die ganz Doofen plötzlich eine Stimme hatten. Jahrhundertelang wurden nur die Gedanken der Klügsten transportiert und multipliziert, doch seit diesem Internet war die Welt eine andere. Deshalb machte Alfred da auch nicht mehr mit.
Vielleicht hätte man dort mal enteisent tätig werden sollen. Dann wäre erstmal Ruhe gewesen. Jawoll.
Der Katze war nun weg. Etwas Ei war noch da. Also kam der Meise und nahm einen Bissen. Und auf dem Herd brutzelte der Erbseneintopf. Der roch herrlich. Das interessierte Wassil Wassilitsch aber nicht. Nur Alfred freute sich und er fragte sich, wie wohl die meisten Flaschenwasser aussehen würden, wären sie nicht enteisent geworden.
Wohl übel. Deshalb trank er auch kein enteisentes Wasser.

2016 WinnerGlobes WMF - Silver - Web
Ein kurzer Film über die Edelkrebszucht in Mecklenburg-Vorpommern räumte einen der begehrten WorldMediaFestival-Preise am 12. Mai in Hamburg ab. Der Film gehört zu einer Staffel Imagevideos, die Falk Schettler im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern produziert hat. Mit den Filmen präsentiert sich das Land weltweit als attraktiver Aquakultur-Standort.
„Ein großes Dankeschön gilt dem Auftraggeber“, so der Filmemacher in seiner Dankesrede auf der Bühne im Delphi-Showpalast. „Für diese Produktion stand ein Budget zur Verfügung, dass es mir ermöglicht hat, auf hohem Niveau zu produzieren.“
Mit dem Filmpreis wird nicht nur eine herausragende handwerkliche Arbeit geehrt, sondern auch der Mut des Auftraggebers. Falk Schettler: „Für die Produktion eines erfolgreichen Corporate Videos ist es notwendig, dass der Auftraggeber sich in die Hand des Filmemachers begibt und diesem voll vertraut. Das war hier der Fall.“

Einmal jährlich werden auf dem WorldMediaFestival die weltweit besten Marketingfilme gekürt. In diesem Jahr hatte die Jury 750 Beiträge aus 43 Ländern zu bewerten. Weitere Preisträger waren unter anderem IKEA, die Porsche AG, Messe Frankfurt und Air New Zealand.
Das Festival gehört zu den weltweit wichtigsten Veranstaltungen der Branche.

Hier ist der preisgekrönte Film zu sehen: „Schutz durch Nutzung“

Gustav war ein leidenschaftlicher Sammler. Zur Zeit sammelte er einfallslose Floskeln aus deutschen Filmen. Ganz oft hatte er schon: mit spitzem Mund „Aber – das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ gefunden. Und überraschend oft fand er Satzanfänge mit „Sag mal…“. Ohne dass der Angesprochene dann wirklich das sagen musste, was gefordert wurde. Das passierte oft im deutschen Film, dass Gesagtes nicht im Film geschah und umgekehrt.
Aber das war heute gar nicht Gustavs Thema. Vielmehr kam er in Riechweite des fehlerhaften Straßenmusikanten zum Stehen. Der Musikant musizierte nicht und Gustav sah die Chance, erstmals dem Geräuschemacher die Kritik eines Kunstfreundes ums Gehör zu hauen, ohne eine unhöfliche Unterbrechung des Programms zu provozieren. So kümmerlich der Auftritt seines Unfreundes auch war, unhöflich sollte man nicht sein, meinte Gustav. Nun war Stille und er richtete das Wort dem ausgetreckten Musikergesicht entgegen: „Dein Vortrag ist fehlerhaft dahergestümpert und wird von meinem Geschmackssinn als eine Art Prügelstrafe empfunden. Es würde mich unendlich freuen, würdest du einen anderen Ort als diesen mit deiner Anwesenheit beehren.“
Der Musikant verstand schlecht. Generell verstand er es schlecht, wenn andere Menschen von sich selbst und ihren Sorgen sprachen. Er empfand es als geradezu unpassend, dass Gustav sich seiner Anwesenheit bediente, um sich und seinen Geschmackssinn zu profilieren. Es hatte nämlich noch niemand bemerkt, dass sich die Erde in Wirklichkeit um den Akkordeonmann drehte! Er war ein Opfer der zu Grunde gehenden Theaterkantinen. Das war sein Thema. Egal welches Thema von seinen seltenen Gesprächspartnern aufgemacht wurde, er sprach vom Mittelpunkt der Welt: „Seit die Herrschenden erkannt haben, dass die Theaterkantinen die letzten Horte der Revolution sind, haben sie das Theatersterben erfunden.“
Dass jemand beim grünlichen Musikanten stehenblieb, sorgte volksseitig bereits für Gemurmel. Der ungewöhnliche Auflauf (ein Stehender beim Musikanten) bescherte einem gesichtslosen Hinzustoßenden mutähnliche Courage, unter freiem Himmel Meinungsfreiheit zu üben: „Es ist keine Ehre in dieser Epoche Spuren zu hinterlassen. Wer heute triumphiert, der leistet seinen Dienst gleißenden Götzenbildern! Aus Fata Morgana besteht der Glanz, dem die Mädchen mit den zu großen Füßen entgegenlaufen“. ‚Thomas Mann ist zurück‘, dachte Gustav.

Überhaupt würde viel zu viel über die Folgen von Alkohol geredet, statt über die Folgen von Nietzsche oder Dostojewski, schien der Musikant sagen zu wollen. Statt dessen aber stimmte er dem Gesichtslosen zu: „Generationen von Philosophen und Psychologen haben die Welt gewarnt. Umsonst!“
Bei diesen Worten lief Gustavs Gehirn schon bei 3.000 Umdrehungen pro Minute oder mehr, jedenfalls in dem Bereich mit dem roten Strich.
Der Hinzugestoßene fand Spaß am Disput und wackelte mit Hals und Kopf und Körper, als hätte er lange geübt, um Hurvinek-Double zu werden: „Die Indios, auf die Kolumbus traf, hielten die ihnen gereichten Glasperlen für das was sie waren: Glasperlen! Der Europäer von heute hält die Perlen, die ihm täglich von RTL hingeworden werden für Edelsteine!“
Der Musikant griff verzweifelt in die Saiten und spielte so falsch er konnte Stalins Lieblingslied.
Gustavs Verstand rastete ein, irgendwo in der Zukunft vielleicht, schwer zu sagen. Er stellte das linke Bein vor, beugte den Oberkörper leicht nach vorn und drehte sich zur Menschenmasse, die inzwischen glaubte, bei einer Testsendung fürs Fernsehen dabeizusein. So eine art „Verstehen Sie Spaß“ mit politischer Gesprächsrunde oder so. Man munkelte, jemand hätte Günther Jauch im Aldi gesehen.
Gustav sprach zum Volke: „Ich erinnere mich an die wundervolle Zeit meiner Jugend, als das Russiche, das Sowjetische als Vorbild galt. Als in der Heimelichkeit des sozialistischen Alltags eine patriotische Weltsicht das Gute versprach. Wir weinten nicht beim Hören dieser Musik; wir lauschten andachtsvoll einer Kultur des Sieges. Heute weinen wir ob der Schönheit, ahnend, dass diese Schönheit nur konserviert ist. Ein nie wiederkehrender Augenblick der Erinnerung.“ Umstehende begannen zu weinen, hier in der vorbeimarschgeprägten Landschaft… Gustav erhöhte die Stimme und verlangsamte das Tempo: “Es ist eine versunkene Welt: Die Welt der sozialen Sicherheit! Man nannte das 20. Jahrhundert ‚das Jahrhundert des kleinen Mannes‘. Ich war dabei!“

Niemand hatte bemerkt, dass der Musikant sich entfernt hatte. Er hatte sich der Szene entzogen, so wie damals, wenns brenzlig wurde. Gustav aber ging die Luft aus, schaute auf den leeren Raum, der bis eben noch von einem Mann mit einem Akkordeon ausgefüllt worden war.
Die Menge mit den Einkaufstüten wartete noch kurz ab, aber Günther Jauch kam nicht.

„Der macht ja auch gar nicht ‚Verstehen Sie Spaß‘! Mensch!“ Das wüsste doch jeder, hörte man Krawulke schelten, während er krähenähnlich davonwackelte.
Gustav warf einen Cent dorthin, wo sonst der Hut stand. Schon mal vorsorglich. Für morgen vielleicht, falls der Musikmann zurückkommen sollte.

Nun ist es erhältlich! In der Buchhandlung Ihres Vertrauens können Sie es kaufen – und wenn es nicht im Regal steht, können Sie es bestellen. Für die Onliner gibts das Buch ganz simpel z.B. bei amazon.de oder buch.de usw.

Warum dieses Buch?
Weil es das noch nicht gab: Die wichtigsten Regeln für kurze Magazin- oder Imagefilme knackig auf den Punkt gebracht, garniert mit zahlreichen Praxistipps – und alles auf wenigen Buchseiten. Hier wird Ihnen der investigative Zahn gezogen, wenn er an der falschen Stelle sitzt und Sie erfahren, wie aus einer Zeitungsmeldung ein spannender Magazinfilm werden kann.
Die Grundregeln für Erzählstrukturen lassen sich recht schnell theoretisch lernen, doch die Übersetzung in die Praxis wird selbst in renommierten Redaktionen oft vergeigt. Hier setzt das Buch an und möchte Wegbegleiter und Berater in den ersten Berufsjahren für TV-Autoren und Realisatoren sein.
Auch manch ein aktiver Imagefilmer bekommt hier wichtige Tipps für die tägliche Gestaltungsarbeit am Corporate Film. Vielleicht sind ja schon bald viel mehr Imagevideos nicht mehr so langweilig.

„Das stärkste Bild zuerst“ ist erschienen im Adebor Verlag.

Daß ein Stalinist jemand ist, der Stalins „Ideen“ verehrt und ihnen nacheifert, ist irgendwie klar.
Was aber ist ein Absolutist?
Und wenn ich bedenke, daß russische Präsidenten durchaus als Wodka im Regal stehen, dann frage ich mich, wann ein russischer Präsident endlich „Absolut“ heißt! Ah, der Schnaps selbst ist immerhin ein Schwede. So ist die Elite zu Schnaps gemacht und käuflich. Wie eh und je.
Haha!

Nun, da wir schon im Oberstübchen der Macht sind, so will ich kurz erwähnen, daß jedermann Macht kaufen könnte, da die Macht ein käufliches Gut ist. Nun ist Macht allerdings recht teuer.
Wer aber eine Fabrik leitet, dem fehlt es meist nicht am Geld, mit dem die Dinge regelbar werden.
Viele dieser „Unternehmer“ sind lustigerweise so begabt, um auch im Privaten die Dinge mit Geld zu regeln. Das führt dann dazu, daß die Freunde in Wahrheit Feinde im Samtrock und die Frauen lediglich Nutten sind.

Den Fehlbetrag an Wahrhaftigkeit vermögen aber auch die größten Goldschätze nicht tauschbar zu machen. Und doch kaufen diese Geldmänner ein Surrogat. Dieses Surrogat wiederum wird von anderen findigen „Unternehmern“ zum Verkauf geboten, oft zählt man diese Surrogathändler direkt zu den Freunden. So werden die Armen dann zu Blendern.

Da schließt sich dann auch der Kreis. Denn das ist das einzige, das sich mit Geld nicht kaufen läßt: Wahrhaftigkeit.
Und Hummer ist so lecker wie Brackwasser.

 

Alkoholdiskussion in den Lieblingsmedien pünktlich zum Fest. Überall. Man könnte meinen, die fröhlichen Trinker werden die nächsten Vertriebenen sein, aus Gaststätten und Bars.

All diese Verneiner und Moralklopse tun mir wirklich sehr leid. Das meine ich ernst. Wer mit den schönen Dingen des Lebens nicht vernünftig umgehen kann, der soll seine Finger davon lassen, in sich gehen und höflich schweigen.

Daß diese Verrückten auch noch öffentliche Würdigung erhalten, ist ziemlich erschütternd. Noch dramatischer aber ist es, daß derlei Lustbremsen sogar in Regierungsverantwortung sitzen. Nicht mal ein Diktator wie Hitler hat seinen Vegetarismus zum Gesetz gemacht! Daß der nochmal als gutes Beispiel dienen würde…

Heute aber ist es üblich, daß totalitäre Argumentationen mit gefälschten „Beweisen“ völlig legal durch die Presse gehen und dazu führen, daß politische Entscheidungen getroffen werden. Das gefährliche daran ist, daß die Masse des Volkes immer noch glaubt, was in der Zeitung steht, sei richtig. Wenn da steht, soundsoviel tausend Menschen sterben durch Passivrauchen, dann fragen sich leider nur eine Handvoll Menschen, mit welchen wissenschaftlichen Methoden ein solcher Unsinn überhaupt ermittelt werden kann; ebenso die Zahlen, mit denen belegt wird, wieviele Milliarden Euro jährlich durch ernährungsbedingte, durch alkoholbedingte, durch was weiß ich bedingte Krankheiten draufgehen…

Ich finde, man sollte diese Journalisten, die solche Gegenkampagnen, also alle Verneinungsmeinungsmacher gegen Rauchen, Saufen, Ficken, Naschen, Schlemmen und Gammeln, also man sollte diese Journalisten, die so was schreiben und reden, auch zeigen. Ich möchte wissen, wie die aussehen und was die so den ganzen Tag machen.
Wobei die Nichtraucher mir grundsätzlich sympathisch sind.
Aber ein Journalist, der sich dem Kampf gegen Fett und Milch und Fleisch verschrieben hat, der kann doch nicht gesund aussehen. Meist haben diese Leute gerötete Finger und eingefallene Gesichter, die Haare grau und dünn – alles durch wohlstandsbedingte Mangelernährung.

Warum fragen dieselben scheinbar um das Gemeinwohl besorgten Dreckschleudern (ein echter Schnitzler, hihi) nicht, wieviel tausend Millionen Kosten uns jährlich der eingeatmete Reifenabrieb, die tägliche Zahnpastaschluckdosis, die GuarXanthanCarrageen-Leckereien und Schimmelpilzextrakte in den als Lebensmittel verkauften Miststücken auf die Tasche kleben?

Warum glauben diese Botschafter der Medizinindustrie, daß ein Müsli, hergestellt von Negersklaven in Nordafrika, gesünder sei, als ein freilaufend geschlüpftes Hühnerei aus Bauernhand?

Deshalb rufe ich nun in den Bildschirm: freut Euch des Lebens und eßt und trinkt und singt und lacht, solange uns die durch nichts legitimierten Gesundbeter noch die Butter auf dem Brot gönnen.
Denn: Wenn man die demokratischen Kapitalisten von Nestlé und Unilever im Freiland hielte, dann hätten sie längst Lättaessen per Gesetz angewiesen und Butter, Ei und Speck nur noch als Tiernahrung zugelassen.
Dann wünschte man sich vermutlich, ein Schwein zu sein.

Die Fibonaccifolge bestimmt die Zeitleiste von Eisensteins Potjomkin.
Ein Buch über die delikaten Details im Kleinstadtpuff ist noch nicht geschrieben.
Wenn die Araber und Afrikaner tatsächlich Internet hätten, dann müßte man dort nicht mehr mit Panzern hin.
Wollen wir den Menschen entwickeln, müssen wir ihn zuerst domestizieren (das nämlich wurde bislang versäumt).
Die Degenereszenz wurde von Nietzsche bereits diagnostiziert; vor 150 Jahren!!!
Auch Beckett hatte recht: Wir werden verrückt geboren!
Und Niebelschütz: Wer das Unterste erhöht, erniedrigt das Ganze.
Eins ist immerhin klar: die Belanglosigkeit hat gesiegt.

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