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Ich freue mich über jede inhaltliche Hilfe zu meinen aktuellen Film-Projekten.

Das erste Projekt ist noch komplett in der Recherche.
Arbeitsthese: In der DDR gab es keinen Sozialismus, zumindest, wenn man Karl Marx‘ Kapitalismusdefinition folgt. Wer auch nur die ersten hundert Seiten von „Das Kapial“ gelesen und verstanden hat, der weiß, daß bereits die Grundlagen der Warenwerttheorie im Widerspruch zum real existierenden Sozialismus auf deutschem Boden stehen. Viel krasser aber ist: Demnach hätten wir allerdings HEUTE Sozialismus.
Hier fehlen mir noch Zeitzeugen, die im DDR-„Amt für Arbeit“ beschäftigt waren. Bitte melden: 0172-3128912 oder via Mail blog@falkschettler.de.
Tausend Dank aus dem Märchenwald 🙂

Das zweite wird ein Kurzfilm mit dem schönen Namen „Das kleine Licht“ und soll ein mystisch-schauriger Trip in die Welt der Geheimdienste werde. Der Film untersucht diese These: Wer in der DDR ein aufrichtiger Systemgegner war, der müsste es heute wieder sein, denn es sind ähnliche Dinge, die heute schief laufen.
Hauptfigur ist ein Ex-Stasi-Mann, damals jung und engagiert, heute nostalgisch und verbittert. Sein Gegenspieler ist ein BND-Agent, der väterlich vertraulich wirkt. Er fühlt sich als Sieger der Geschichte, doch der Ex-Stasi sorgt für eine grausige Überraschung.

Update: Das Buch ist bestellbar in der Buchhandlung Ihres Vertrauens, sowohl online als auch im Laden.
Z.B. hier bei Amazon: Das stärkste Bild zuerst.

Hier der neue Artikel zum Thema.

Artikel (alt):
Das wurde aber auch Zeit. Und ja, irgendwie war mir klar, daß kein Fachverlag meine innovative Buch-Idee unterstützen wird. Das zieht sich ja durch mein Leben.
Zuerst war es eine Berliner Zeitung, die meinen 1991 entworfenen Layoutvorschlag zuerst abgelehnt, mir gekündigt und dann verwirklicht hat. Kein halbes Jahr später sah ich die Zeitung am Kiosk. Natürlich mit meinem Layout.
Dann waren es einige Online-Shops, die meine Shop-Gestaltungs-Idee umsetzten. Was war passiert? Ich hatte 1999 ein Konzept erarbeitet, wie Online-Shops gestaltet werden müssen, damit sie erfolgreich werden. Zu dieser Zeit gab es nur einen Shop, der recht gut gebaut war und das war amazon. Alle Computershops waren selbst für mich nicht bedienbar. Also habe ich einen neuen Shop entworfen. Da ich selbst keine Finanziers fand, habe ich das Konzept diversen Venture-Capital-Firmen als Gründungsidee angeboten. Alle haben abgelehnt. Und zwei große Elektrodiscounter sahen schon ein halbes Jahr später genau so aus, wie von mir vorgeschlagen.
Noch schöner war aber, als ich beim Schweriner Filmfest „meinen“ Film sah. Ich war wirklich sprachlos. Dabei hatte ich das Konzept nur einem sehr bekannten Popsänger geschickt mit der Frage, ob er als Darsteller mitmacht. Wem er davon weitererzählt hat, weiß ich nicht, auf der Leinwand spielten jedenfalls Heike Makatsch und Jürgen Vogel…

Das einzige Mal, daß eine von mir konzipierte großartige Idee tatsächlich mit mir verwirklicht worden ist, das war die Sendung „Röhrenradio“ auf Antenne MV. An dieser Stelle nochmal mein dickes Dankeschön an die seinerzeitigen Unterstützer.

Jetzt jedenfalls reichts. Ein halbes Jahr lang habe ich eine Superidee an Verlage geschickt, aber niemand will da ran. Das ist schade, weil mit einer guten Redaktion und einem erfolgserfahrenen Lektorat wäre das Buch bestimmt noch viel besser geworden.
Stattdessen greife ich nun auf die großartige Idee zu, die von Kindle und amazon verwirklicht wird: das E-Book.

Update: siehe oben.

da stehen ein paar projekte an und der kopf verweigert sich.
die nase funktioniert. das merke ich am heuschnupfen.
der hals geht auch. heiser.

tiefe ränder unter den augen; falten, die es eigentlich gar nicht gibt.
und ich denke stundenlang rum ohne verwertbare idee.
was ist das?

sollte ich vielleicht meinen winterbau verlassen und den ankommenden frühling draußen auf dem dorf begrüßen?
oder macht es sinn, den rechner in die ecke zu hauen und wieder auf handschrift umzustellen?

manchmal hat es tatsächlich den anschein, als ob der bildschirm sämtliches leuchten absaugt.
kaum blitzt es im hirn, hat der bildschirm die energie auch schon gefressen.

das ist es wohl.
also: rechner aus.

NIEMALS!
NIEMALS MEHR VERTRAUE ICH AUF DAS WORT EINES VERKÄUFERS.
kurz: hier im büro steht eine HP Z400 – eigentlich ein ziemlich fettes gerät. für musik- oder videoproduktion ausreichend.
doch die maschine will nicht. sie will XDCAM-material nicht fehlerfrei verarbeiten.
sie will viel lieber zusammenbrechen.
und manchmal will sie nicht mal ne dvd brennen.
sie hat sich sogar geweigert, ein diagnoseprogramm fehlerfrei abzuschließen.

der verkäufer damals: „also der HP-vor-ort-service… ist nicht zu verachten…“

laßt euch nichts erzählen!
der vor-ort-service besteht aus ellenlangen telefonaten mit einer kostenpflichtigen hotline, daraufhin gibts diagnoseprogramme, für deren bedienung man informatik studiert haben sollte. dann gibts fragebögen, mit deren beantwortung ein normaler computernutzer einen halben tag beschäftigt ist, auch, weil er erstmal die fachbegriffe recherchieren muß.

heute die krönung:
der rechner fuhr heute morgen nicht hoch. stattdessen blieb er mit einem lustigen fehlerbild stehen.

ich ruf den support an.
ich schicke dem das foto per mail.

sagt der: ja vielen dank. wir melden uns dann…
den satz konnte er nicht zuende sprechen, weil ich ihm zurufen mußte, daß ich nicht bis morgen oder nächste woche warten kann. soll ich urlaub nehmen, weil HP nicht mal eine telefonische hilfe geben kann?
JA.
es ist offenbar so.
er schickte mich in die warteschleife.
dann legte ich auf.

ich zog den usb-stick ab und startete den rechner.
immerhin fuhr er dann hoch…

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