Die Profis von der Stasi

Nun, die sogenannten Nazis und ihre Anführer vom Geheimdienst haben ihr Pulver verschossen. Das Medientheater ist endlich vorbei, denn auch die sogenannte Politik und ihre Bücklingsmedien haben keine Munition mehr.

Klar ist längst: sowohl Pegida als auch die brennenden Flüchtlingsheime sind keine Aktionen aus dem Volke heraus. Es sind und waren Aktionen, die in alter Geheimdiensttradition die Stimmung des Volkes aufnehmen und kanalisieren sollen. Natürlich in definierter Form, so dass die regierende Politik sich in einer notwendig folgenden Reaktion spiegeln kann. Es ist spätestens seit Machiavelli für gebildete Menschen kein Geheimnis, dass jeder gute Fürst sich seine gefährlichste Opposition selbst organisiert, denn zu seinem Schutze muss er sie selbst steuern können.
Gefährlich wird es nur dann, wenn der Dienst putscht.

Warum sind die sonst so vorlauten Integrationspolitspinner, die in Anwesenheit von Fernsehkameras gerne jeden Kulturmix-Kritiker als Rassist geißeln, ohne ihn anzuhören, warum sind sie – zumindest auf Bundesebene – so still? Schon seit Wochen? Etwa spontaner Realismus?
Vielleicht weil der deutsche Inlandsgeheimdienst – wie in jedem funktionierenden Staat der Welt – sein Ohr im Volke hat. Soeben wurde (laut SAT1) eine Studie sogar veröffentlicht, aus der klar hervorgeht, dass die Deutschen ein Problem mit dem Islam haben und sich fremd im eigenen Land fühlen.

Was mich stutzig macht?
Dass dieselben Zeitungen und Fernsehstationen, die noch vorgestern jeden, der den Umgang der Bundesregierung mit dem Flüchtlingsproblem kritisierte, als Nazi, Rassist oder einfach nur Arschloch dargestellt haben, dass also dieselben Schreibhälse seit wenigen Tagen Beiträge und Kommentare veröffentlichen, die seltsam vernünftig klingen. Dieselben Sender, die Kim Kardashian für eine Prominente halten!

Plötzlich kommt es sogar im Fernsehen, dass es doof ist, wenn Türken in Köln den Ehrenmord für völlig richtig halten. Grundgesetz? Interessiert doch einen echten Mann nicht! Plötzlich darf ein Journalist öffentlich sagen, dass es doof ist, wenn deutsche Frauen keine kurzen Röcke mehr anziehen, aus sogenannter Rücksicht auf sogenannte religiöse Gefühle. Es mehren sich die Stimmen von Leuten, die es wissen müssen, dass in vielen Flüchtlingsunterkünften eben keine fröhliche Multikulti herrscht. Sondern exakt das Gegenteil. Und dass es nicht an der Enge und den Traumata liegt.

Mich macht stutzig, dass die kapitalistischen Massenmedien den Meinungstrend aus dem Volke aufnehmen und sich selbst zum Sprachrohr machen. Zum Sprachrohr derjenigen, die sie noch im vergangenen Winter als Nazis und Dunkeldeutsche denunziert haben.

Ursula von der Leyen – vermutlich nur eine Frage der Zeit.
Und Merkel? Hat der politische Gegner bemerkt, dass man Merkel am meisten schaden kann, indem man ihre Asylpolitik mit dem Willen des Volkes kollidieren lässt?
Ich denke, das wäre eine interessante Arbeitsthese – und macht „die Medien“ nicht sympathischer.

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