Frohes Fest, mal ernst jetzt.

Alkoholdiskussion in den Lieblingsmedien pünktlich zum Fest. Überall. Man könnte meinen, die fröhlichen Trinker werden die nächsten Vertriebenen sein, aus Gaststätten und Bars.

All diese Verneiner und Moralklopse tun mir wirklich sehr leid. Das meine ich ernst. Wer mit den schönen Dingen des Lebens nicht vernünftig umgehen kann, der soll seine Finger davon lassen, in sich gehen und höflich schweigen.

Daß diese Verrückten auch noch öffentliche Würdigung erhalten, ist ziemlich erschütternd. Noch dramatischer aber ist es, daß derlei Lustbremsen sogar in Regierungsverantwortung sitzen. Nicht mal ein Diktator wie Hitler hat seinen Vegetarismus zum Gesetz gemacht! Daß der nochmal als gutes Beispiel dienen würde…

Heute aber ist es üblich, daß totalitäre Argumentationen mit gefälschten „Beweisen“ völlig legal durch die Presse gehen und dazu führen, daß politische Entscheidungen getroffen werden. Das gefährliche daran ist, daß die Masse des Volkes immer noch glaubt, was in der Zeitung steht, sei richtig. Wenn da steht, soundsoviel tausend Menschen sterben durch Passivrauchen, dann fragen sich leider nur eine Handvoll Menschen, mit welchen wissenschaftlichen Methoden ein solcher Unsinn überhaupt ermittelt werden kann; ebenso die Zahlen, mit denen belegt wird, wieviele Milliarden Euro jährlich durch ernährungsbedingte, durch alkoholbedingte, durch was weiß ich bedingte Krankheiten draufgehen…

Ich finde, man sollte diese Journalisten, die solche Gegenkampagnen, also alle Verneinungsmeinungsmacher gegen Rauchen, Saufen, Ficken, Naschen, Schlemmen und Gammeln, also man sollte diese Journalisten, die so was schreiben und reden, auch zeigen. Ich möchte wissen, wie die aussehen und was die so den ganzen Tag machen.
Wobei die Nichtraucher mir grundsätzlich sympathisch sind.
Aber ein Journalist, der sich dem Kampf gegen Fett und Milch und Fleisch verschrieben hat, der kann doch nicht gesund aussehen. Meist haben diese Leute gerötete Finger und eingefallene Gesichter, die Haare grau und dünn – alles durch wohlstandsbedingte Mangelernährung.

Warum fragen dieselben scheinbar um das Gemeinwohl besorgten Dreckschleudern (ein echter Schnitzler, hihi) nicht, wieviel tausend Millionen Kosten uns jährlich der eingeatmete Reifenabrieb, die tägliche Zahnpastaschluckdosis, die GuarXanthanCarrageen-Leckereien und Schimmelpilzextrakte in den als Lebensmittel verkauften Miststücken auf die Tasche kleben?

Warum glauben diese Botschafter der Medizinindustrie, daß ein Müsli, hergestellt von Negersklaven in Nordafrika, gesünder sei, als ein freilaufend geschlüpftes Hühnerei aus Bauernhand?

Deshalb rufe ich nun in den Bildschirm: freut Euch des Lebens und eßt und trinkt und singt und lacht, solange uns die durch nichts legitimierten Gesundbeter noch die Butter auf dem Brot gönnen.
Denn: Wenn man die demokratischen Kapitalisten von Nestlé und Unilever im Freiland hielte, dann hätten sie längst Lättaessen per Gesetz angewiesen und Butter, Ei und Speck nur noch als Tiernahrung zugelassen.
Dann wünschte man sich vermutlich, ein Schwein zu sein.

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