Balzac – Ein Leben voller Leidenschaft

Da ist er wieder: der unvermeidliche Gérard Depardieu. Schauspielerische Meisterleistungen sind ihm lange schon egal; wer den Charakterkopf bereits als Kommissar, Aussteiger, Graf von Monte Christo usw. gesehen hat, der glaubt ihm wohl keine Rolle mehr. Mir jedenfalls geht es inzwischen so.

Ich holte mir die Leih-DVD, um etwas Einblick in das Leben des Honoré de Balzac zu erhalten. Bekommen habe ich einen Dialogfilm; fast geht die Tonspur sogar als Hörspiel durch. Die Bilder jedenfalls sind billiger Kulissenmist fürs teure öffentlich-rechtliche Fernsehen. Es ist kein Film im Sinne eines Filmes: filmische Handlung gibts quasi keine.
Einziger Erkenntnisgewinn: die deutschen TV-Spackos haben keine Ahnung!
Warum ausgerechnet das bei diesem Film auffällt?

Weil ausgerechnet die Franzosen es geschafft haben, die deutsche Katja Riemann als die schöne Frau und grandiose Schauspielerin zu präsentieren, die sie tatsächlich ist. Sie spielt den Depardieu sogar klatschend an die Wand, vermutlich war er am Set wirklich derart überwältigt von dieser Frau, daß er gar nicht das spielen konnte, was er eigentlich sollte.

Ich habe also Katja Riemann entdeckt. Ein Juwel.
(Bißchen spät vielleicht).

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