Fressebreiheit – juhu!

Sicher, ich war nie ein dicker Kämpfer für das westdeutsche Journalistenideal: das journalistische Schandmaul, gestopft von ALDI und BMG, mit der Schere im Kopf nur die Dinge beschimpfend, deren Väter sich der nicht ausreichenden materiellen Zuwendung schuldig gemacht haben.

Und jetzt platzt in die real existierende Zensur auch noch ein des Zeitung-Lesens offenbar unkundiger: Siegfried Kauder. Der sagt im Ernst des Angesichts: „Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut, aber auch für sie gibt es Grenzen“. Und das nur, weil ein paar geheimdienstgesteuerte „Aktivisten“ aktiv waren und das Passwort „123456789“ beim CIA geknackt haben, um in Emails zu spannen, in denen nichts weiter stand, als daß Herr Gadaffi heute nach Pfefferminzlikör gerochen habe und danach im Pool vor internationalem Publikum ein paar holländische Nutten ge… dingst hat.

Herr Kauder hat recht. Die Pressefreiheit ist zu hoch für deutsche Medien. Deshalb macht es auch keinen Sinn, sich darüber weiter eine Birne zu machen. Und wenn jetzt auch noch verboten wird, Dinge zu veröffentlichen, die niemand wissen darf, dann müssen wir eigentlich nur noch einen Zaun um Deutschland ziehen und jeden Tag in die Zeitung schreiben, daß Frau Merkel, die geliebte Führerin, für den Frieden kämpft, daß die Wirtschaft nur für das Wohl das Volkes arbeitet und alle Betriebe den Plan übererfüllen. Und jedes Jahr stellen die Wirtschaftsweisen fest, daß wir Weltniveau sind!

Und alle „Journalisten“ werden sofort ihren Hut nehmen, weil sie das mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können…

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