Zum Schießen!

Kriegsgründe sind ja – seit es moderne Kriege gibt – echte Meisterleistungen von Phantasielosigkeit. Ob die Emser Depesche, der 11. September oder Sender Gleiwitz – immer haben sich ein paar Kriminelle in Nadelstreifen ein kleines Fernsehspiel ausgedacht und mit erschreckender Unfähigkeit inszeniert.
Das ist heute nicht mehr nötig.
Das Volk, verblödet mit Pizza und RTL, guckt nur noch auf den Arsch der Nachbarin.
Die Massenmedien, denen im Zuge von „Sparmaßnahmen“ ausgerechnet die wenigen noch denkenden Mitarbeiter abhanden kommen, rümpfen nur noch die Nase, wenn ein Verdacht irgendwie nach Realität riecht. „Komm mir jetzt nicht mit Fakten!“, hallt es im Newsroom.

Denn: aus humanitären Gründen schießen die Amis in Libyen alles über den Haufen, was aussieht wie ein Gaddafi.
Und das angeblich deshalb, damit das Volk keinen Prager Frühling erlebt.

Der hat sich stattdessen nach Syrien verzogen. Regierung und Mitläufer meucheln dort Opposition und Mitläufer – und das völlig unbehelligt von französischen Revolutionsgarden!

Das kann nur einen simplen Grund haben.
Während in Libyen Bin Ladens Kumpels die Gasse für Chinas Wirtschaft freischießen wollen, ist in Syrien bisher nur der CIA auf den Straßen. Und das wär schon blöd, wenn die Amis in einem humanitären Hilfskrieg ausgerechnet die eigenen Kloppies von der Straße putzen.

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