Ägypten wird am Hindukusch verteidigt!

Ich finde das gut! In Ägypten gehen die Menschen auf die Strasse und unsere freie Presse sitzt in der Zwickmühle. Wem schenkt sie denn nun die Sympathie? Den nach Freiheit gierenden Menschen oder der verlogenen westlichen Politik?
Genauso verrückt fühlen sich nun die Kanzlerin der Herzen und ihre Verbündeten.

Sie alle haben den Genossen Mubarak hofiert. Die Wirtschaft der westlichen Welt hat davon profitiert, daß sie die Armen und Schwachen für lächerlichen Lohn auf die afrikanischen Kartoffeläcker zwingen konnten. Und nun? Jetzt soll alles umgegraben werden?
So eine Scheiße!
Während man sich am Hindukusch so herrlich Freiheit und Menschenrechte erschießen kann, gefriert unserer Weltwirtschaft nun das Lachen. Also das Lachen, weswegen die Kollegen immer nicht in den Schlaf kamen!

Denn es kommt noch dicker: Afrika ist groß! Und dort, wo der Westen sich mit Hilfe dicker Politclowns an die wackelige (Wirtschafts-) Macht geputscht und geplündert hat, genau dort werden auch schon bald die werktätigen Massen vom chinesischen Geheimdienst wachgerüttelt, damit sie die Kumpels von BASF und Siemens aus den Thronsälen des schwarzen Kontinents prügeln.

Leicht verwirrt schaut Frau Merkel in die Kameras und verschenkt ihr falsches Herz an die Freiheitskämpfer, während – und das mutmaße ich nur – ihr Stab mit Hochdruck daran arbeitet, daß die Westwirtschaft nicht zusammen mit dem Diktator vom afrikanischen Globus gefegt wird.

Was für ein Zufall: Im selben Schluck erklärt die Schweiz, daß es keinen Schutz mehr für die fetten Diktatorenkonten gibt.
HAHA!
Ab sofort kann jedem, der aussieht wie ein Diktator, das Schweizer Nummernkonto gesperrt werden.
Das ist eine große Idee!
Vor allem aber fasziniert mich die Erläuterung der Hofberichterstatter, wie die Diktatoren zu ihrem Geld kommen. Sie stehlen das Geld – ihrem Volk! Man muß sich das so vorstellen: Der Diktator schickt Unholde durchs Land, die dann sämtliche Sparstrümpfe aus allen Hütten des Volkes stehlen, um das Geld dann in Riesensäcken in die Schweiz zu tragen.
Da kommen schon mal 700 Millionen Dollar zusammen (Nigeria).

Die Kollegen von den Nachrichten scheinen das jedenfalls zu glauben.
Nun, dann lassen wir das auch so.
Nicht, daß unsere Regierungssprecher Journalisten auch noch in eine zweite Zwickmühle treten.

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